(Werbung unbeauftragt) Ich halte immer die Augen und Ohren nach neuen Reisezielen offen. Egal ob in der Ferne oder direkt vor der Haustür, es gibt an so vielen Orten Neues zu entdecken. So kam es, dass ich Anfang dieses Jahres über einen Beitrag im Radio auf die Landesgartenschau 2018 in Würzburg aufmerksam wurde. Da ich Blumen liebe und freudig überrascht war, wie nah die Stadt doch an Köln liegt, war unser Ausflugsziel zum Hochzeitstag gefunden. Lohnt sich ein Besuch der Landesgartenschau? Diesmal gibt es von mir keine Sammlung von empfehlenswerten Dingen 🙂 Lest den Blogartikel und entscheidet selbst.

Kurz & Kapp

Wir verbrachten zwei Tage in Würzburg und einen reservierten wir uns komplett für den Besuch auf der Landesgartenschau. Sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn ist das Gelände gut zu erreichen. Glück beim Wetter sollte man haben, denn wie bei so einer Ausstellung üblich, ist am meisten draußen zu sehen. Essen kann man an verschiedenen Orten. Wichtig ist genügend Bargeld mitzunehmen, denn die Preise sind nicht ohne und nur in einem der „Ess-Pavillons“ kann man mit EC-Karte bezahlen. Gutes Schuhwerk ist eine Grundvoraussetzung, um den Tag genießen zu können. Auch wenn alle Wege eben und „gehfreundlich“ sind.

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Anreise zur Landesgartenschau in Würzburg

Von Köln aus sind wir mit dem Auto angereist. Das Gelände der Bundesgartenschau befindet sich am Stadtrand und die Beschilderung für Autofahrer ist gut, wenn auch teilweise etwas unglücklich mit anderen Destinationen kombiniert 😉 Der Parkplatz ist riesig und man wird durch freundliches Personal an den richtigen Stellplatz gewiesen. Vom Hauptbahnhof aus fahren auch Busse im Viertel- bzw. Halbstundentakt.   Wegweiser Landesgartenschau

Das Gelände der Landesgartenschau

Das Gelände ist in vier große Gärten aufgeteilt: Willkommens-, Terrassen-, Generations- und Wissensgärten. Für Autofahrer befindet sich der Eingang passend bei den Willkommensgärten. Hier befinden sich auch Toiletten und Möglichkeiten sich z. B. einen Rolli auszuleihen. Das Areal ist sehr offen gestaltet und man kann weit blicken. Es gibt mehrere Bühnen und sogar eine Trinitatis Kirche. Auch ein Zirkus für die Kleinen ist auf dem Gelände zu finden. Kleine Stände mit den unterschiedlichstem Angebot rund um den Garten, sind überall unaufdringlich platziert.

Garten Schnick Schnak

Unser erstes Ziel die „Blumenhalle“

Unseren Rundgang starteten wir bei den Willkommensgärten und wir hielten uns rechts herum. Vorbei an kleinen Verkaufsständen schlenderten wir am östlichen Wiesenpark entlang, hin zur Festwiese. Auf der rechten Seite große Wiesen, die am Rand mit schönen Blumen abgegrenzt sind und rechts zum Teil neue Wohngebäude, die direkt an das Gartenschaugelände drangebaut sind. Aktuell kann man den Bewohnern beim Frühstücken auf den Balkon schauen. Wenn die Gartenschau vorüber ist, haben sie dafür einen riesigen und wunderschönen Park. Immer wieder hielten wir an, um etwas zu bestaunen. Unser erstes Ziel die „Blumenhalle“ hatten wir nach ca. 20 Minuten erreicht.  In dem Gebäude befindet sich eine Ausstellung mit zahlreichen Blumengestecken. Die meisten sind mit Rosen. Es ist eine Farben- und Blütenpracht, die seines Gleichen sucht. Mein Lieblingsgesteckt ist natürlich Rosa und der Name war mir auch sehr sympathisch.

Rosengesteckt Pink Floyd

Für meinen Geschmack könnte die Ausstellung noch größer sein. Wir waren doch recht schnell durch die Halle durch.

Die Terrassengärten und Plätze zum Relaxen

Als nächstes steuerten wir die Terrassengärten an. Wie der Name schon vermuten lässt, muss man hier einige Stufen oder Steigungen erklimmen. Oben angekommen, befindet sich ein Wein- und Biergarten. Hier kann man sich für den „Aufstieg“ belohnen. Besonders spannend fand ich die Zukunftsgärten. Hier sind kleine Gartenhäuser mit Springbrunnen und kleinen Wasserläufen aufgebaut. Ob wir in Zukunft wohl auf  15 m² wohnen werden? Nach dem Abstieg in Richtung des „Westlichen Wiesenparks“ suchten wir uns erstmal ein Fleckchen zum Relaxen. Hier bieten sich überall auf dem Gelände verschiedenste Möglichkeiten.

Relaxen

Westlicher Wiesenpark und futuristische Kirche

Im „Westlichen Wiesenpark“ befindet sich eine riesen große Wildblumenfläche. Hier summt es nur so von heimischen Bienen und Hummeln. Die Erschaffer der Gartenschau haben ganz bewusst diese Fläche für die Insekten belassen. Kleine Pfade führen hindurch und es gibt neben Blumen noch Weiteres zu entdecken. Frei nach dem Motto „Ist das Kunst oder kann das weg?“ liegt mitten auf der Wiese ein Metallkonstrukt.

Bis zum Ende der Ausstellung wird es wahrscheinlich komplett überwuchert sein. Bereits beim Überqueren der Wildblumenwiese sieht man ein futuristisch erscheinendes Gebäude in der Sonne glänzen. Von außen ist nicht erkennbar wozu es dienen soll. Erst wenn man herum geht und sich Richtung Eingang begibt kann man Stimmen hören. Hier ist die Trinitatis Kirche ansässig und lädt zum Verweilen und gemeinsamen Beten ein.

Trinitatis Kirche

Rückweg mit Stärkung

Der Rückweg führt uns durch die Wissensgärten. Hier kann man viel über die Pflanzen und auch den Naturschutz erfahren. Außerdem befinden sich in diesem Teil des Areals der „Kreativ Markt“ und der „Flying Circus“. Uns zog es nach unserem mehrstündigen Rundgang mit knurrendem Magen Richtung Essenspavillon. Leider mussten wir feststellen, dass man im „Food Court“ nicht mit Karte bezahlen konnte und so mussten wir zur Hauptgastronomie, wo die Auswahl nicht so sehr meinem Geschmack entsprach. Satt wurde ich dennoch und bei herrlichstem Sonnenschein genossen wir die letzten schönen Meter bis zum Ausgang und zu unserem Auto.

Fazit – Lohnt sich ein Besuch der Landesgartenschau?

Mir persönlich hat es auf der Landesgartenschau sehr gut gefallen. Ich fand es gut, dass eher wenig Flächen zu stilistischen Gärten geformt wurden, sondern viel natürlich wirkte. Zu entdecken gibt es an jeder Ecke etwas und vor allem die vielen auf dem gesamten Gelände stehenden kleinen Statuen, fand ich witzig. Wir haben noch nicht einmal darauf geachtet, welches Rahmenprogramm auf den verschiedenen  Bühnen läuft. Wer seinen Besuch danach richtet, kann noch mehr erleben. Für mich hat sich der Abstecher hierher gelohnt- was meint ihr?

Lohnt sich ein BEsuch der Landesgartenschau

Noch bis zum 07.10.2018 habt ihr die Möglichkeit euch selbst ein Urteil zu bilden. Die offizielle Internetseite zur Landesgartenschau in Würzburg findet ihr hier.

Lust auf noch mehr interessante Städte in Deutschland? Wie wäre es dann mit einem Besuch in der Krönungsstadt Aachen.

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2 Kommentare

  1. Ich würde sagen, der Ausflug hat sich nicht nur für dich gelohnt, sondern auch für uns. Die Landesgartenschau in Würzburg sieht sehr schön aus. Muss ich mir gleich speichern, man weiß ja nie. Danke für diese Inspiration.
    Liebe Grüße, Selda

  2. Ich glaube, das wäre genau mein Ding. Blumen könnte ich Stunden lang fotografieren. Werde ich mir mal im Hinterkopf behalten für ein anderes Jahr, in diesem schaffe ich das leider nicht mehr. Danke für’s zeigen und virtuell „mitnehmen“.

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