Aruba – die Heimat der Divi Divi Bäume
Erste Fernreise in die Karibik
Im Juni 2011 ging es für uns in Karibik. Auch wenn die Reise schon ein paar Jahre her ist, so möchte ich unsere Erlebnisse dennoch mit euch teilen und Werbung für Aruba, welches Teil der niederländischen Antillen ist, machen.
Kurz & Knapp
Durch den Tipp eines lieben Freundes wählten wir Aruba für unsere erste Fernreise. Aruba ist die kleinste der sogenannten ABC Inseln- Aruba, Bonaire, Curacao. Wir wollten weißen Sandstrand, Sonnengarantie, blaues Meer und etwas zum Erleben. Zugleich sollte unser Traumziel auch nicht zu überlaufen sein. Das alles bietet diese kleine Insel, die Dank der südlichen Lage ganzjährig besucht werden kann und von Wirbelstürmen in der Regel verschont bleibt. Ob einsame Strände oder Nachtleben im Casino, hier gibt es viel zu Erleben.
Empfehlenswert
- Hotel Eagle Beach Manchebo Beach Resort & Spa
- Besuch in der Hauptstadt Oranjestad
- Schnorchelausflug zum Schiffswrack
Traumurlaub in der Karibik auf Aruba
Nach unserem ersten 10 Stunden Flug landeten wir völlig erschöpft auf Aruba. Die an sich für ihr trockenes Klima bekannte Insel, überraschte uns mit schwüler Wärme und einer Luftfeuchtigkeit von 90 %- so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Zum Glück war das Busshuttle zu unserem Hotel klimatisiert und vor Ort angekommen sagte man zu uns einen der besten Sätze die man im Urlaub hören möchte „You get an upgrade“. Wir erhielten ein Zimmer mit Meerblick im Erdgeschoss des kleinen und feinen Manchebo Beach Resort & Spa. Das Hotel überzeugte uns nicht nur wegen dem tollen Strand und dem wunderbaren Essen sondern vor allem durch das freundliche Personal.
Neugierige Nachbarn und andere interessante Tiere
Sehr bald stellten wir fest, dass wir sehr neugierige Nachbarn hatten, die es sich dreister Weise auch noch auf unseren Sonnenliegen im Vorgarten bequem machten. Leguane und andere Echsenarten sind auf der Insel verbreitet. Es gibt sie in den verschiedensten Größen und Farben.
An die possierlichen Tierchen hatten wir uns schnell gewöhnt und meine anfängliche Angst legte sich ebenfalls rasch. Es gibt auf Aruba auch sehr große Schmetterlinge und Falter (man kann eine Schmetterlingsfarm besichtigen) sowie Krabben und Singvögel. Jeden morgen noch vor 5 Uhr wurden wir durch die Vogelschar in dem Baum vor unserem Zimmer geweckt. Wir haben das beste daraus gemacht und in der morgendlichen Ruhe den Pool ganz für uns allein genossen. Direkt neben dem Pool gibt es eine Bar in der wir regelmäßig gutes Essen und leckere Drinks zu uns genommen haben. Auch hier waren die Vöglein wieder mit von der Party:
Oranjestad eine bunte und glitzernde Hauptstadt
Oranjestad ist berühmt für seine luxuriösen Schmuckgeschäfte und seine bunten Häuser. Beides haben wir uns bei einem Stadtbummel ausgiebig angeschaut. Das selbstständige Erkunden der Insel ist anders als auf anderen Karibikinsel gefahrlos möglich und mit ausrangierten Bussen aus Deutschland lässt es sich wunderbar von A nach B kommen (ob diese heute noch immer fahren weiß ich nicht).
Vom 5 Dollar Strohhut bis zum 50.000 Dollar Armband kann man hier alles shoppen. Wer also beim Besuch in einem der Casinos Glück hatte, konnte den Gewinn direkt reinvestieren. Bei uns blieb es beim Schaufensterbummeln. Geld gaben wir nur im Hardrock Café für eines der berühmten T-Shirts aus.
Im Hafen der Stadt hielten wir Ausschau nach einem Boot welches Ausflüge zum Hochseeangeln anbot und wurden bei einem netten niederländischen Pärchen fündig. Er leitete die Hobbyfischer an und sie kochte lecker Essen für den Tag. Der Veranstalter hieß damals Bottom Fishing. Leider habe ich die beiden bei meiner aktuellen Recherche nicht wieder gefunden. Der Angelausflug war für meinen Mann recht erfolgreich. Ich persönlich ließ mir auf dem Oberdeck den Wind um die Nase wehen und genoss die Sonne. Begleitet wurden wir auf dem gesamten Tripp von riesigen Fregattvögeln.
Aruba bietet einen Schnorchelspot in die Geschichte
Am turbulenten Palm Beach auf Aruba kann man Wassersport der verschiedensten Arten vorfinden. Als Wasserratten und Liebhaber der Unterwasserwelt nahmen wir an einem Bootsausflug zum Schnorcheln teil. Das besondere war das Schiffswrack „Antilla“, welches im zweiten Weltkrieg von der eigenen Crew vor der Besetzung durch die Niederländer so schwer beschädigt wurde, dass es im flachen Wasser sank. Der Hauptmast reicht bis kurz unter die Wasseroberfläche und man kann viele bunte Fische bewundern. Es werden auch Tauchgänge zum und in das Wrack angeboten.
Damals hatten wir leider noch keine Unterwasserkamera. Ihr müsst mir also einfach glauben, dass es wunderschön war 😉
Immer wieder schön- Sonnenuntergänge
Da ich eine Romantikerin bin und Sonnenuntergänge liebe, bin ich auf meinen Reisen immer wieder auf der Suche nach dem perfekten Bild des perfekten Sonnenuntergangs. Zwei wie ich finde tolle Versuche teile ich hier mit euch.
Zu unserem 25. Hochzeitstag wollen wir auf diese paradiesische und glückliche Insel zurückkehren. Das wäre dann 2031… Bis dahin schauen wir uns noch ein paar andere schöne Ecken in der Welt an 🙂
Wo hast du bisher deinen schönsten Sonnenuntergänge erlebt? Schreibe es mir in den Kommentaren.
Lust auf weitere Traumstrände- dann schau auch hier vorbei Malediven – schnorcheln im Paradies.
(Werbung unbeauftragt)