Kurz & Knapp

(Werbung unbeauftragt) Im Juni 2013 zog es uns nach Griechenland. Wir suchten einen Ort, der nicht überfüllt und etwas abseits der gängigsten Touristenziele war. Die Olympische Riviera bietet wunderschöne Sandstrände, kleine und größere Hotelanlagen sowie Ausflugsziele wie Thessaloniki oder auch die schwebenden Klöster von Meteora. Als Strandurlaub eignen sich die Monate Juni bis August am besten und Dank der stetigen Meeresbrise wird es auch nicht zu heiß.

Empfehlenswert

Zwischen dem Meer und den Bergen

Unser wunderschönes Hotel ist so gelegen, dass der Blick nach hinten raus auf die Berge des Olymps geht und nach vorne raus auf das klare blaue Meer.

Die große Hotelanlage verteilt sich über mehrere kleine Häuser, sodass kein hoher Betonklotz die Aussicht versperrt. Die Anlage ist am Strand entlang in die Länge gezogen. Obwohl wir zur Hauptreisezeit dort waren hatten wir nie das Gefühl von zu vielen Miturlaubern umgeben zu sein. Lediglich beim Essen treffen alle Gäste im Haupthaus zusammen. Da man dort aber auch auf einer großzügigen Terrasse speisen kann, verteilt sich der Andrang von Buffet schnell wieder.

Zu Fuß erreicht man das ein oder andere kleine Dorf. Zur nächste Stadt Katerini sind es knapp 10 km. Hier her gelangt man aber bequem mit Bus. Jedoch muss ich sagen, dass es bis auf die eine oder andere hübsche Kirche nicht besonders viel zu sehen gibt. Wo hingegen die Menschen alle sehr freundlich und zuvorkommend waren. In einem kleinen Restaurant haben wir uns z. B. mit einem Einheimischen unterhalten, der selbst einige Jahre in Deutschland gelebt hat und ganz begeistert von der Struktur und der Ordnung war- für immer wollte er aber auf keine Fall bleiben.

Am Rand des nahen Gebirges  stauen sich immer wieder Wolken, die sich aber nur selten und wenn dann kurz und heftig abregnen. Abends gibt es immer stimmungsvolle Sonnenuntergänge.

Thessaloniki- eine lange umkämpfte Stadt

Von ihrer Gründung ca. 300 v. Christus bis in das 20. Jahrhundert hinein war Thessaloniki eine begehrte und viel umkämpfte Hafenstadt. Die Einflüsse der verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind bis heute gut sichtbar und am leichtesten an den vielen Kirchen und Moscheen zu erkennen. In jeder Gasse sind kleine und Große Gotteshäuser versteckt und wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht kann man überall kleine Kunstwerke entdecken.

Abenteuerlich ist hingegen eine Fahrt mit einem klassischen Reisebus. Mit solch einem Gefährt sind wir zum höchsten Punkt der Stadt gefahren- der Akropolis. Mir ist bis heute schleierhaft wie weder die Außenspiegel des Busses noch die zahlreichen Häuser, Tore und Bögen keinen Schaden nehmen konnten. Von Oben hat man einen beeindruckenden Blick über die stark bebaute Stadt.

Ein großer Teil der alten Stadtmauer ist hier noch erhalten und kann erkundet werden. Den Rückweg sind wir zu Fuß angetreten, um uns auf den Märkten der Stadt umzusehen und uns zu stärken. Da uns der Magen knurrte suchten wir den Modiano Markt auf. Dies ist der Markt der Gerüche, dann hier wird von Gewürzen, über Obst bis hin zu Fisch alles angeboten, was essbar ist. Direkt am Markt gibt es zahlreiche Gaststätten in denen man sehr gut Essen kann. Ich entschied mich für frischen Calamarie. Nicht frittierte Ringe, die es hier so häufig gibt, sondern ein ganzer Tentakel- ganz zart und einzigartig im Geschmack.

Nach dem wir köstlich gespeist hatten, schauten wir uns auch noch in den anderen Markthallen, wo es von traditionellen Ouzo bis hin zu Taschen „Made in China“ alles gibt, um.

Zurück am Ufer warfen wir noch einen letzten Blick auf das wohl bekannteste Wahrzeichen Thessalonikis den weißen Turm. Dieser diente in der Vergangenheit den verschiedenen Herrschern als Gefängnis oder auch Kaserne und beherbergt heute ein Museum.

Zurück im Hotel gaben wir uns wieder ganz dem Strand und dem Meer hin.

Viele Hotelgäste reisten zu den „schwebenden Klöstern“ von Meteora. Da mein Mann gesundheitlich etwas angeschlagen war mussten wir auf den Ausflug verzichten. Mit dem Bus sind es ca. 3h Stunden Fahrt, mit dem Auto nur 2,5h. Mitreisende, die die Fahrt auf sich genommen hatten waren restlos begeistert und schwärmten von den Klöstern die auf hohen einzelnen Felsen gebaut wurden und noch heute genutzt werden.

Wir werden sicher noch eine Gelegenheit finden, um uns diese Sehenswürdigkeit anzuschauen 🙂

An weiteren Strandberichten interessiert, dann lies auch Aruba – die Heimat der Divi Divi Bäume.

 

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12 Kommentare

  1. Da möchten wir auch schon so lange mal hin. Besonders die Klöster von Meteora faszinieren uns 😍
    Uns gefällt an Griechenland auch immer wieder besonders gut die Freundlickeit der Menschen. Die haben wir sonst nirgends auf der Welt so erlebt wie hier.

    1. Ja die Klöster könnten wir leider nicht sehen, weil es meinem Schatz nicht so gut ging. Wenn wir die Gelegenheit noch einmal in der Gegend zu sein, dann verpassen wir sie nicht noch einmal.

  2. Griechenland ist immer wieder eine Reise wert!

    Ich bin vor kurzem erst aus Zypern zurückgekommen und habe auch diesen Teil Griechenlands einfach nur genießen können. Nach einer dreimonatigen Winterreise durch Island brauchte ich einfach mal wieder Sonne und Wärme … also ein perfektes Reiseziel!

    Grüße, Torsten …

      1. Gefühlt war es wieder einmal viel zu kurz!

        Jetzt genieße ich erst einmal meine Tour entlang der Ostsee ins Baltikum und über Skandinavien zurück nach Deutschland. Momentan ist das Wetter hier super herrlich und die Sonne fühlt sich auch hier schon richtig warm an.

  3. Schöner Bericht, mal eine andere Ecke 🙂 Finde übrigens auch deine Kategorienamen „Vor der Haustür“, „Unterwegs bei Nachbarn“ und „Fernweh“ prima gewählt!

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